CONSTRUCTED MEMORIES

 

Aktueller Hinweis:
Das Projekt CONSTRUCTED MEMORIES kann aus bekannten Gründen nicht als Live-Konzert stattfinden. Stattdessen entsteht eine Video-Produktion, die ab Dienstag, 20. April 2021 an dieser Stelle zu hören und zu sehen ist. Details dazu folgen.

 

Hochschule Luzern - Musik

 

Das Forum Neue Musik Luzern ist zum ersten Mal Gast in der neuen Black Box «Kosmos» der Hochschule Luzern – Musik. Das Konzertprogramm wird eine Reise durch Raum, Bild und Ton : Auf drei Bühnen werden zahlreiche Uraufführungen präsentiert, welche das Zusammenspiel, die Vernetzung, Wechselwirkung und Spannung zwischen Hören und Sehen thematisieren.

 

 

Programm:

 

Martin Jaggi | Adrian Kelterborn

Constructed Memories (UA, 30’)

Ensemble soyuz21

für Video, Saxophon, E-Gitarre, Keyboard und Schlagzeug (soyuz21)

 

Erinnerungen an gemeinsame Reisen in Afrika. Entfernt, verblasst. Aber für beide von grosser Bedeutung. Versuch, die Verzerrungen der zeitlichen Distanz einzufangen. Die unterschiedlichen Erfahrungen in eine Bild- respektive Tonwelt zu setzen und gemeinsamen Prozessen zu unterziehen. Die Musik ist modular zusammengebaut. Verschiedene Stücke überlappen, durchdringen sich, passieren gleichzeitig und doch unabhängig.

Im Video sind Momentaufnahmen der verschiedenen Reisen zu sehen. Manchmal ist ihr Gegenstand knapp erkennbar, oft abstrakt. Das Video und die Musik stehen in einer Wechselwirkung. Prozesse werden gemeinsam ausgelöst. Geschwindigkeiten, Dichtegrade bestimmen den Verlauf beider Medien gleichsam. Oder aber sie stehen sich als zwei konträre Erfahrungen gegenüber.

 

 

German Toro Perez / Georg Lendorff

Neues Werk (UA, 15’)

Ensemble soyuz21

für Saxophon, E-Gitarre, Violoncello, 1/4 Ton-Akkordeon, Schlagzeug, Keyboard und Videoprojektionen

 

In gemeinsamen experimentellen Phasen und mit den Musiker*innen des Ensembles soll ein Stück entstehen, das klare musikalische Linien basierend auf variierenden mikrotonalen Sequenzfolgen mit einer visuellen Komposition verbindet. Im Zusammenspiel zwischen Ton und Bild werden weitere sensorische und emotionale Ebenen aufgespannt, die in die Gesamtkomposition eingehen. Objektähnliche Licht- und Bildkonstellationen im Raum stellen Verbindungen zur physischen Präsenz von Musiker*innen und Instrumenten im Raum her und sind integraler Teil der Aufführung.

 

Studierende der HSLU-Musik

Neue Werke (UA, 15-30’)

Studierende der HSLU- Musik erhalten eine Plattform um sich in einem multimedialen Projekt zu präsentieren. Die Spannung zwischen Bild und Ton soll zentrales Thema dieser Arbeit(en) sein.

 

 

Emilio Guim

Liquid Mountain (2020, 40')

für E-guitar, Table-top Guitar, Sampler, Synthesizer, 3 Computer, Live Audio/Video Manipulation, 2 Performer*innen and 3 Video Projektionen.

 

Zwei Performer*innen, die sich auf eine Reise ins Unterbewusstsein begeben, Zustände erforschen die dem Träumen, dem Erwachen dem Sterben und der Wiedergeburt ähnlich sind. Stilistisch schöpft die Musik aus Elementen des Rock, der elektronischen Musik, der Kunstperformance. Sie versucht, die visuellen Elemente so organisch wie möglich einzubinden, in einer Weise, dass weder Musik noch das Visuelle die Hauptrolle hat.

 

 

Mitwirkende:

 

Talvi Hunt – Tasteninstrumente, Performance

Emilio Guim – E-Gitarre, Performance

 

soyuz21 - contemporary music ensemble:

Sascha Armbruster – Saxophon

Mats Scheidegger – E-Gitarre

Fanny Vicens, Akkordeon

Esther Saladin, Violoncello

Philipp Meier – Keyboard

Julien Mégroz – Schlagzeug

Isaï Angst - Tontechnik

www.soyuz21.ch